Die Tanne

 

Erste Flocken fallen leise,

decken sanft die Erde zu.

Fast ist es wie zartes raunen,

die Natur geht nun zur Ruh.

 

Tannen ziehn ihr Festkleid an,

decken sich mit Schneesternglimmer.

Bis im Weihnachtszimmer dann,

leuchten sie im Kerzenschimmer.

 

Ist der Gabentisch gedeckt,

unsre Tanne steht geschmückt,

Tanneduft erfüllt den Raum

jeder von uns ist entzückt.

 

Viele Tage freu´n wir uns,

an dem wunderschönen Baume.

Zeit geht viel zu schnell vorbei

und der Traum vom Weihnachtsbaume.

(c) Ch. Telker

Im Winterwald 

Ein Tännlein steht im Winterwald, 
bedeckt von weißem Schnee. 
Ein Häslein schaut zu ihm empor, 
der Hunger tut gar weh. 

Dort tief im Wald, bei Fuchs und Reh, 
da gibt`s kein Weihnachtsfest. 
Hier ist die Erde Schneebedeckt, 
sogar das Vogelnest. 

Doch wer stapft dort durch Schnee und Eis, 
den Schlitten schwer beladen? 
Der Förster bringt am heut`gen Tag, 
den Tieren ihre Gaben. 

Unter dem kleinen Tannenbaum, 
legt er die Gaben aus, 
Ein Tännlein dicht mit Schnee bedeckt, 
lädt ein zum Festtagsschmaus.

(c) Ch. Telker

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