Weihnachtsgrüße

Weihnachtsgrüße von nah und fern,
Weihnachtsgrüße hat jeder gern.
Weihnachtsgrüße möchten verbinden,
möchten den Weg zum Herzen finden.

Weihnachtsgrüße in alter Zeit,
Postkarten schrieb man weit und breit.
Auf dem Gabentische heute man,
kaum noch eine finden kann.

Heut kreisen Emails um die Welt,
es glimmert und glitzert von vielen bestellt.
Der Sinn der Weihnacht tritt dabei zur Seite,
leere Phrasen gehn auf die Reise.

Wie hatten es doch die Ahnen schön,
es blieb noch Zeit die Wunder zu sehn.
Trotz schwerer Arbeit Tag für Tag,
man das Weihnachtswunder nicht vergaß.

Weihnachtsgrüße ganz ohne gleichen,
können auch heute noch Menschen erreichen.
Sendest du Grüße von Herzen gar,
dann werden auch heute noch Wunder wahr.

Rückblick

 

Ich schaue aus dem Fenster in kalter Nacht

und habe mir dabei, so manches gedacht.

Die Nebel ziehn dahin geschwind,

in Zeiten die längst vergessen sind.

 

Ich sehe Knecht Ruprecht mit weißem Bart,

sein Esel schon vor dem Schlitten scharrt,

auf dem Schlitten liegt ein schwerer Sack,

in ihn sind die schönsten Gaben gepackt.

 

Zuckerkringel und Marzipan,

auch die Rute steht nebenan,

doch diese braucht er heute nicht,

darum lächelt des Alten Gesicht.

 

Und wieder ziehen die Nebel dahin,

ich sehe Kinder mit fröhlichem Sinn.

„Mutti, Mutti“, rufen sie laut,

„ob heute der Nikolaus nach uns schaut?“

 

Die Nebelschwaden ziehen vorbei,

die Jahre rannen dahin, eins, zwei, drei,

heut sitz ich allein, in der Stube drin

und trage die Bilder in meinem Sinn.

 

Wenn abends die Nebelschleier ziehn,

wandern Gedanken durch die Jahre dahin,

sie grüßen aus einer fernen Zeit,

doch diese liegt unendlich weit.

© Christina Telker

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