Der goldene Schlitten

 

Schnee bedeckte Wald und Flur. Das Weihnachtsfest stand vor der Tür.  Nur noch wenige Stunden bis zur Bescherung. Die Kinder konnten in dieser Nacht kaum noch schlafen vor Aufregung. Das Christkind hatte alle Hände voll zu tun und hätte es wohl ohne die Hilfe der Weihnachtsenglein kaum geschafft, rechtzeitig mit seinen Gaben bei den Menschen zu sein.

Gerade lenkte es den schwer beladenen Schlitten durch den Winterwald, das Rentier zog mühsam seine schwere Last. Schnell wollte das Christkind noch einmal die Wunschzettel durchsehen, ob auch nichts vergessen sei und alle Kinder zur Zufriedenheit ihre Päckchen erhalten würden.

Doch was war das? Ganz unten im Sack fand es einen Zettel, der bisher unbeachtet geblieben war. ‚Was mache ich nur jetzt, um ein Geschenk zu besorgen, ist es viel zu spät‘, überlegte das Christkind. Doch gerade der kleinen Evi hätte es so gerne seinen Wunsch erfüllt. Evi war ein liebes und fleißiges Mädchen. Sie lebte alleine mit ihrer Mutti. Doch ihre Mutti konnte dem Kind die Wünsche nicht erfüllen, da sie schon lange ohne Arbeit war, durch ihre Krankheit. So hatte Evi an das Christkind geschrieben und all ihre Träume auf den Weihnachtsabend gerichtet. ‚Ich muss sehen, dass ich aus anderen Paketen eine Kleinigkeit herausnehme, um für Evi ein Päckchen zu packen. Die anderen Kinder werden es schon verstehen‘, dachte das Christkind gerade noch, als das Rentier plötzlich stehenblieb. Verwundert schaute das Christkind, was geschehen war und entdeckte ein zartes, märchenhaftes Wesen mit einem Umhang aus Eiskristallen, vor dem Schlitten stehen. „Wer bist du?“, erkundigte sich das Christkind, erstaunt über diese Erscheinung. „Ich bin sie Eisfee, die gute Fee des Winters. Ich habe dich schon eine Weile von meinem Reich aus beobachtet und kenne auch deine Sorgen. Du hast für Evi kein Geschenk, hast den Wunschzettel übersehen.“ Das Christkind staunte immer mehr. „Woher weißt du das?“ „Aus dem Reich des Winters kann ich alle Wesen auf der Erde beobachten, auch wenn, ich nur für kurze Zeit hier verweile. Bis ich wieder zum Nordpol und dem Polarlicht zurückkehre, kenne ich alle Wünsche und Gedanken.“

Ganz verwundert schaute das Christkind die Eisfee an. „Hast du auch eine Lösung für mein Problem?“, wollte das Christkind nun wissen. „Ja, ich habe auch eine Lösung!“ Die Eisfee hob ihren Zauberstab und flüsterte einen Spruch, der wie das Säuseln des Windes klag und schon saß das Christkind samt seinen Geschenken auf einem anderen Schlitten. Dieser war ganz aus purem Gold, sogar das Rentier war schon eingespannt.

„Dies ist mein Geschenk für dich und die Kinder! Dieser Schlitten ist nicht nur aus Gold, er lässt auch keine Wünsche offen. Sollte einmal kein Schnee liegen, saust er über den Sandboden genauso leicht wie über Schnee. Hast du einmal ein Geschenk vergessen, so wie heute, wirst du immer ein Päckchen im Schlitten finden. Nutze es jedoch nie unnütz, indem du dir von den Kindern ein weiteres Geschenk erbetteln lässt, das ihnen nicht zukommt. In solch einem Fall wäre der Wunschschlitten genauso schnell verschwunden, wie er jetzt erschienen ist. Nun wünsche ich dir gute Fahrt und frohe Weihnachten.“ Wie ein Spuk war die Eisfee verschwunden. Das Christkind rief noch schnell ein, „Besten Dank“, in den Winterwald, und schon ging die Fahrt weiter.

Dem Rentier kam dieser Schlitten viel leichter vor und so zog es seine weihnachtliche Fracht noch viel schneller in die Stadt. Das Christkind verteilte die Geschenke, so, dass alle Kinder am Abend glücklich in ihren Betten lagen von Weihnachtsträumen umfangen.

Viel zu schnell war wieder ein Jahr vorübergegangen. Schon seit Monaten war das Christkind mit seiner Engelschar fleißig gewesen, um ja alle Kinderwünsche zu erfüllen. Nun befand es sich auf dem Weg zu den Kindern.  In letzter Minute wollte es noch einmal die Wunschzettel durchsehen, ob auch nichts vergessen sei und alle Kinder zur Zufriedenheit ihre Päckchen erhalten würden.

Doch was war das? Ganz unten im Sack fand es einen Zettel, der bisher unbeachtet geblieben war. ‚Was mache ich nur jetzt? Um ein Geschenk zu besorgen ist es viel zu spät‘, überlegte das Christkind. Doch gerade der kleinen Evi hätte es so gerne seinen Wunsch erfüllt. Evi war ein liebes und fleißiges Mädchen. Sie lebte alleine mit ihrer Mutti. Doch ihre Mutti konnte dem Kind die Wünsche nicht erfüllen, da sie schon lange ohne Arbeit war, durch ihre Krankheit. So hatte Evi an das Christkind geschrieben und all ihre Träume auf den Weihnachtsabend gerichtet. ‚Ich muß sehen, daß ich aus anderen Geschenken eine Kleinigkeit herausnehme, um für Evi ein Päckchen zu packen. Die anderen Kinder werden es schon verstehen‘, dachte das Christkind gerade noch, als das Rentier plötzlich stehenblieb. Verwundert schaute das Christkind, was geschehen war und entdeckte ein zartes, märchenhaftes Wesen mit einem Umhang aus Eiskristallen, vor dem Rentier stehen. „Wer bist du“, erkundigte sich das Christkind, erstaunt über diese Erscheinung. „Ich bin sie Eisfee, die gute Fee des Winters. Ich habe dich schon eine Weile von meinem Reich aus beobachtet, kenne auch deine Sorgen. Du hast für Evi kein Geschenk, hast den Wunschzettel übersehen.“ Das Christkind staunte immer mehr. „Woher weißt du das?“ „Aus dem Reich des Winters kann ich alle Wesen auf der Erde beobachten. Auch wenn ich nur für kurze Zeit hier weile, bis ich wieder zum Nordpol und dem Polarlicht zurückkehre, kenne ich alle Wünsche und Gedanken.“

Ganz verwundert schaute das Christkind die Eisfee an. „Hast du auch eine Lösung für mein Problem“, wollte das Christkind nun wissen. „Ja, ich habe auch eine Lösung!“ Die Eisfee hob ihren Zauberstab und flüsterte einen Spruch, der wie das Säuseln des Windes klag, und schon saß das Christkind samt seinen Geschenken auf einem anderen Schlitten. Dieser war ganz aus purem Gold, sogar das Rentier war schon eingespannt.

„Dies ist mein Geschenk für dich und die Kinder! Dieser Schlitten ist nicht nur aus Gold, er läßt auch keine Wünsche offen. Sollte einmal kein Schnee liegen, saust er über den Sandboden genauso leicht wie über Schnee. Hast du einmal ein Geschenk vergessen, so wie heute, wirst du immer ein Päckchen mehr im Schlitten finden. Nutze es jedoch nie unnütz, indem du dir von den Kindern ein weiteres Geschenk erbetteln läßt, das ihnen nicht zukommt. In solch einem Fall wäre der Wunschschlitten genauso schnell verschwunden, wie er jetzt erschienen ist. Nun wünsche ich dir gute Fahrt und frohe Weihnachten.“ Wie ein Spuk war die Eisfee verschwunden. Das Christkind rief noch schnell ein, „Besten Dank!“, in den Winterwald und schon ging die Fahrt weiter.

Dem Rentier kam dieser Schlitten viel leichter vor und so zog es seine weihnachtliche Fracht noch viel schneller in die Stadt.

Das Christkind verteilte die Geschenke, so daß alle Kinder am Abend glücklich in ihren Betten lagen, von Weihnachtsträumen umfangen.

© Christina Telker

Dies ist eine mit page4 erstellte kostenlose Webseite. Gestalte deine Eigene auf www.page4.com