Wie war es einst in Bethlehem

 

Wir jubeln und singen,

wir bringen Lobpreis dar.

In unsern Herzen klingen,

die Lieder wunderbar.

Die Nacht ist voller Lichter,

wir zünden Kerzen an,

damit rund um den Erdball,

die Liebe siegen kann.

 

Doch wie ging es dem Christkind,

das kam in unsre Welt,

in einem Stall geboren,

von Heu und Stroh umhüllt?

Wie ärmlich war die Hütte,

mit Ochs und Esel gar,

vertrieben seine Eltern,

ausgesetzt der Gefahr.

Wo war Geborgenheit,

wie wir sie heut ersehnen?

Wo war die Seligkeit,

von der wir heute singen?

Die Ärmsten waren sie,

Quartier wollt man nicht geben,

Maria schenkt im Stall,

dem Jesuskind das Leben.

 

Wer nimmt es heut noch wahr,

welch Wunder einst geschah?

Kann unser Herz ermessen,

was in der Nacht geschah?

Die Nacht von Bethlehem,

veränderte die Welt,

denn Gottes Sohn kam selbst,

zu uns, uns zugesellt.

 

Wenn wir das Wunder sehen,

dann können wir auch danken

Gott selber reißt sie ein,

für uns; die Sündenschranken.

Er wurde selbst zum Mensch,

so gab er uns das Leben,

er ward uns zum Geschenk,

dem größten hier auf Erden.

© Christina Telker

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