Januar

 

Winter ist`s, still ruht der See,

schneebedeckt die Felder.

Sternenklar die stille Nacht,

Mond erhellt die Wälder.

 

Auf dem Baum, die Eule,

schaut über weißes Feld,

Hirsch tritt aus dem Dickicht,

in die Winterwelt.

 

An den Fensterscheiben,

Eisblumen erblühn,

Christrosen im Garten,

künden erstes Grün.

 

Aus winterlichen Zweigen,

ertönt ein froh Gesang.

Des alten Winters Herrschaft,

sie dauert nicht mehr lang.

© Ch. Telker

Raureif

 

Wie herrlich sehn die Bäume aus,

sind sie von Reif umfangen.

Da bin ich voller Freude heut,

zu ihnen raus gegangen.

 

Wie Märchenwesen stehen sie

in ihrem weißen Kleid,

der Winter hat mit Zauberhand

sie so schön eingekleid.

 

Wie zartes Glitzern sieht es aus,

wenn man sie so betrachtet.

Welch Zauber einer Winterwelt

und oftmals kaum beachtet.

(c) Ch. Telker

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