Weihnachtsnostalgie

 

Längst ist die Zeit des Schlüssellochs vorüber,

die Heimlichkeiten in der Weihnachtszeit.

Wenn früh ein goldnes Haar am Fenster zeigte,

das liebe Christkind, ist nun nicht mehr weit.

 

Längst ist die Zeit des Drehkinos vorüber,

als man beisammensaß, um Filme anzusehn,

als noch das Spinnrad in der Ecke schnurrte

und Großmutter den Märchenfaden spann.

 

Längst ist die frühe Winterzeit vorüber,

der Schnee lag von November bis zum März,

der Nikolaus kam nachts mit seinem Esel,

ein roter Weihnachtsapfel freute uns noch sehr.

 

Längst ist die Zeit vorbei, als Mutter abends;

einst zu den Englein Plätzchen backen ging,

als noch das Glöcklein rief ins Weihnachtszimmer

und man gemeinsam dann, ein Weihnachtslied anstimmt.

 

Längst ist die Zeit vorbei, doch ist geblieben;

Erinnerung, ganz tief im Herzen drin.

Das Wichtigste an diesem Fest hält ewig und wird immer stehn,

der Stern von Behtlehem, er weist zur Krippe,

sein Leuchten werd ich immer sehn.

(c) Ch. Telker

 

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