Zeit der Sterne

 

Silbern glänzte der Schnee in der Dunkelheit als Ina mit ihrem Vater den Heimweg antrat. Gerne besuchtenSternenklar strahlte der Himmel, die Sichel des Mondes lies das Mädchen in Träume versinken. Gerne ging Ina mit ihrem Vater spazieren. Ganz besonders liebte sie es wenn er zu Winterzeit mit ihr die Sterne betrachtete. Vieles hatte sie schon von ihm lernen können. Der Vater erklärte ihr der großen Waagen, die Milchstraße und was es sonst noch in einer sternklaren Nacht zu entdecken gab.

Stets nach dem Sandmann hieß es für die Kleine ins Bett zu gehen. Die Eltern erzählten noch eine kurze Geschichte und sprachen das Abendgebet mit ihr, dann hieß es zu schlafen. Die Eltern achteten auf ausreichend Schlaf, damit am Morgen der neue Tag frisch und fröhlich beginnen konnte. Darum liebte Ina ganz besonders die Weihnachtszeit mit ihren, oft klaren, Sternennächten. Schon zeitig wurde es dunkel und wenn sie dann nach dem Abendessen noch mit dem Vater ins Freie gehen konnte und in die Sterne zu schauen, war das für sie das Größte überhaupt.

Zwischen dem Mädchen und Ihrem Vater gab es ein besonders Band, das war die Natur. Jede freie Minuten nutzten die Beiden das Jahr über für Spaiergänge in Feld und Wald.

Kam jedoch der Winter mit seinen Sternennächten, konnte Ina nicht genug davon bekommen. Heute erklärte ihr der Vater das Bild von großen und kleinen Bären. Ina kam aus dem Staunen nicht heraus. „Wie wunderbar Gott doch die Welt geschaffen hat“, meinte sie ehrfurchtsvoll. „Ja, meine Kleine,“, stimmte der Vater zu. „Alles ist wohl bedacht vom kleinesten Grashalm bis zum Himmelszelt. Alles teht im Zusammenhang.“ Noch lange sahen beide auf ihrem Heimweg in die Sterne, die besonders zur Weihnachtszeit so hell und klar erstrahlten.

Als das Mädchen dann abends in ihrem Bett lag, träumte sie mit dem kleinen Bären im großen Wagen die Milchstraße entlang fuhr. Um sie herum glitzerte das Sternenmeer. (c) Ch. Telker

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