Stille Nacht

 

Von fern her klingen Kirchenglocken,

es riecht nach Eis und Schnee.

Die Nacht ist voller Sterne,

und zugefrorn der See.

 

Kein Laut erfüllt die Lüfte,

die Nacht ist still und klar.

Manch Fenster ist erleuchtet,

bald kommt ein Neues Jahr.

 

Aus manchem Hause klinget,

ganz leis ein Weihnachtslied,

ich blicke in die Fenster,

freu mich am Kerzenlicht.

 

Ich sehe Kinder spielen,

froh, unterm Weihnachtsbaum,

ich wand`re durch die stille Nacht,

denn ich bin heut allein.

 

Ich schau zurück, als einstens,

auch ich ein Kind noch war,

wie glücklich war die Weihnacht,

mit der Geschwisterschar.

 

Die Jahre rannen schnell dahin,

man kann es kaum verstehen,

der heut`ge Tag geht nun zur Ruh,

ich werd nach Hause gehen.

(c) Ch. Telker

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