Nächstenliebe

Weihnachtsfriede, Weihnachtslicht,
leuchte in die Welt,
dass wir unsern Nächsten sehn,
der uns zugesellt.

Dort, das alte Mütterlein,
trägt schwer an seiner Last.
Weihnachtsfreude ziehet ein,
wenn du`s ihr leichter machst.

Dieses Kind dort, so allein,
steht am Straßenrand,
nimm dir doch ein wenig Zeit,
reich ihm deine Hand.

Einsam und vergessen,
ist so mancher heut,
lad ihn ein zu einem Tee,
spende Weihnachtsfreud.

© Ch. Telker

 

 

 

Wo bleibt die Nächstenliebe

 

Weihnacht – Fest von Lieb und Freud,

unterm Baume reichlich Gaben.

Hast du auch an die gedacht,

die heut gar nichts haben?

 

Dort das Kind, in Lumpen fast,

frieret zum Erbarmen,

du sitzt im warmen, hellen Raum,

denkst kaum an die Armen.

 

Der Bettler sieht im Abfall nach,

ob er kann etwas finden.

Ein Brosam nur von deinem Tisch,

kann seinen Hunger lindern.

 

Zwei Kinder seh´n mit traur´gem Blick

heut in die Weihnachtskerzen.

Die Mutter starb in diesem Jahr,

drum weinen ihre Herzen.

 

 

Der Vater sitzt im Wirtshaus heut,

der Mutter ist so bang.

Die Firma warf ihn grade raus,

als seiner Arbeit Dank.

 

Die Not ist groß, doch sehn wir oft,

nicht was um uns geschieht,

lass Jesus Christ ins Herz hinein,

der uns die Liebe gibt.

(c) Christina Telker

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