Die heilige Nacht

 

Tausend güldne Sterne stehen

Heute nacht am Himmelszelt.

Denn es ist die Nacht der Nächte,

Weihnachten ist´s in der Welt.

 

Tief verschneit sind Zaun und Hecken.

aus dem Walde äugt ein Reh,

schaut zum Weihnachtsbaum der Tiere,

der dort steht im tiefen Schnee.

 

Förster hat den Tieren heute,

reichlich ihren Tisch gedeckt.

Jeder soll das Rechte finden,

Häschen sich sein Schnäuzchen leckt.

 

Selbst der Fuchs ist heute friedlich,

wünscht dem Reh ein frohes Fest.

Meise schaut vom Baum herunter,

holt ein Körnchen sich ins Nest.

 

Könnte es doch alle Tage,

so wie heute friedlich sein,

leider nur einmal im Jahre,

strahlt die Welt im Kerzenschein.

(c) Ch. Telker

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